Goldberger Karneval Club 94

 

Der GKC 94 ist eine Abteilung des TSV Goldberg 02 e.V., Mitglied in der Eisbeinrepublik, Mitglied im Karneval Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (KLMV), Mitglied im Bund Deutscher Karneval (BDK) e.V. .
   

Mecklenburger sind stur, verschlossen und .... Alles Quatsch!

Es war in den 50ziger Jahren, als zum ersten Mal in Goldberg so richtig auf den Putz gehauen wurde. In allen Sälen der Mildenitzstadt wurde gefeiert und die Straßen waren voll mit tanzenden, schunkelnden und singenden Narren. Leider war es in den folgenden Jahren sehr ruhig geworden im närrischen Goldberg.


Doch im Jahre 1994 änderte sich das schlagartig. Eine elustere Runde von Vollblutnarren beschloss den Goldberger Karneval Club 94 ins Leben zu rufen. Der Präsident Dieter Schmidt und seine 10 Minister setzten eine Volksbewegung in Gang die weit über die Grenzen der Stadt hinausging.


Aus zwei Veranstaltungen in der Saison im ersten Jahr des Bestehens, sind mittlerweile eine Vielzahl von närrischen Festivitäten  geworden, die durch den Klub organisiert werden und die aus dem Kultur- und Brauchtumsleben der Stadt nicht weg zu denken sind.
Tausende Gäste in jeder Saison sind begeistert und überwältigt von den Programmen und Aktionen der ca. 100 Aktiven des GKC 94.


Hier findet auch jährlich die größte Jugendveranstaltung des KLMV e.V. und der Karnevalsjugend M- V, der Jugendkunstpreis, statt.

 

 

Karneval - nachgelesen

Die Zeit des Karnevals oder Fastnacht wird auch die "fünfte" Jahreszeit genannt. Darunter versteht man verschiedene Bräuche in den Tagen vor dem Aschermittwoch. Es ist eine Zeit, in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude zu feiern. Ihren Ursprung haben die Bräuche in einer christianisierten Form der heidnischen Winteraustreibung, wobei ein Bezug zur christlichen Fastenzeit entstand. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der französischen Besatzung am Anfang des 19. Jahrhunderts.
Ursprünglich fand der Karneval nur an einem einzigen Abend statt. Es war der Abend vor Beginn der Fastenzeit vor Ostern. Dann machte der Karneval Geschichte.
Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich aus dem Karneval ein mehrtägiges Fest. Das Treiben am Karneval wurde ausgelassener als es der Kirche lieb war.
Die Karnevalsbräuche selbst haben Wurzeln, die noch weiter zurück gehen. Bereits im alten Rom gab es das Saturnalienfest. Bei diesem Fest wurde der Unterschied zwischen Herr und Sklave aufgehoben. Alle feierten gemeinsam. Gefeiert wurde eine Art paradiesischer Urzustand, der mit einem längst vergangenen Zeitalter des Glücks in Verbindung gebracht wurde.
Reiche und Arme tauschten Geschenke aus. Die Bäume an den Straßen wurden mit kleinen Puppen aus Ton und Kerzen geschmückt.
Der Karneval hat sich in katholischen Gebieten viel stärker durchgesetzt als in protestantischen Regionen. Da die Fastenzeit nur in der katholischen Kirche von Bedeutung war, sahen die protestantischen Reformatoren keinen Sinn im närrischen Treiben.
Der Begriff Karneval findet sich auch im internationalen Sprachraum, wird aber sehr unterschiedlich gefeiert. Karnevaleske Strukturen des Maskieren, Verkleiden und ritualisierter Ausgelassenheit lassen sich in allen Kulturen finden.
Bei den Veranstaltungen zum Karneval wird ein Programm vorgetragen. So werden Bütts vorgetragen, Tanzgruppen treten auf und vieles mehr. Eine Büttenrede ist eine im deutschsprachigen Kulturraum zur Fastnachtszeit (Karneval, Fasching) abgelesene oder auswendig vorgetragene Rede. Sie ist meist gereimt und wird von einem speziellen Rednerpult („Bütt“, kölsch/rheinisch für „Wanne“, „Bottich“ oder „Waschzuber“) aus im lokalen Dialekt vorgetragen. Die Büttenrede geht auf die mittelalterliche Sitte des „Rügerechts“ zurück, in dessen Rahmen der einfache Mann zur Fastnachtszeit die Herrschenden ungestraft kritisieren durfte.
Symbole spielten seit je her im Karneval eine wichtige identitätsstiftende Rolle. Dazu gehören zum Beispiel die Narrenkappe, die Narrenzahl Elf, die Verleihung von Orden und Ehrendiplomen sowie die Karnevalsrufe 'Alaaf!' und 'Helau'.


Symboldeutung:
Die Narrenkappe stand als Symbol für die Gleichheit und Eintracht aller Narren. Neben der Narrenkappe spielt auch die Zahl Elf im Karneval eine bedeutende Rolle. Interpretationen der Zahl gibt es viele. Zum einen gilt die Zahl als Symbol der Sünde und Mahnung zur Umkehr, weil sie die erste Zahl ist, die die Anzahl der zehn Gebote überschreitet. Karnevalsorden waren im Karneval von Beginn an vorhanden und beliebt. Bei einer Verleihung steht die Persiflage von höfischem Zeremoniell und militärischer Auszeichnung im Mittelpunkt. Dennoch vermischt sich diese Ironie nicht selten mit ernstem Stolz und echter Freude über die Auszeichnung. Verliehen werden die Orden von den Karnevallsgesellschaften aber auch von unabhängigen Gruppen. Die Anlässe sind vielfältig.

Ende des Karnevals ist der Aschermittwoch.
Seit dem 19. Jahrhundert finden in vielen Gegenden zusätzlich am 11. November, ab 11:11 Uhr einzelne Veranstaltungen statt, zu denen insbesondere die Vorstellung des Prinzenpaars gehört.

Karneval oder Fasching: Was ist der Unterschied?

Das Wort Fasching leitet sich vom "Fastenschank“ her ab, also dem letzten Ausschank von alkoholischen Getränken vor der Fastenzeit.
Die Herkunft des Begriffs Karneval ist nicht eindeutig geklärt. Eine Erklärung ist die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen "carne vale": Fleisch, lebe wohl.
Der Begriff Fastnacht bezeichnet ursprünglich nur den Tag vor Beginn der Fastenzeit, ab ca. dem 15. Jahrhundert auch die Woche davor.




(Quellen: www.wikipedia.de,Karneval / Karneval, Fastnacht und Fasching im Internet - Karneval com. )